Wie öffnet man das Monitoring der Audit-Übersicht?
Öffnen Sie die Ansicht über diesen Pfad: Menu -> Monitoring -> Audit - Übersicht. Diese Seite beschreibt keinen einzelnen Ressourcentyp, sondern einen kombinierten täglichen Snapshot der automatischen Inventur. In einem Datensatz stellt die Anwendung Auditierte Elemente, Audit-Bereiche, Hardware, Software, USB, Drucker, Peripherie, Sicherheit, Konten, Dienste sowie die Anzahl der von den Daten erfassten Computer und Mitarbeiter zusammen.
Öffnen Sie diese Ansicht, wenn Sie prüfen möchten, ob das Audit alle erwarteten Teile der Umgebung gesammelt hat. Das Monitoring der Audit-Übersicht ist hilfreich, bevor Sie in Detailseiten für Hardware, Software, Dienste oder Konten wechseln, weil es sofort zeigt, welcher Bereich die meisten Elemente enthält, wo sich die Inventurgröße verändert hat und ob eine ganze Snapshot-Kategorie fehlt.
Die Ansicht besteht aus einem Analysepanel, einer Tabelle täglicher Übersichten und den Details des ausgewählten Datensatzes. Das Panel wird in den folgenden Abschnitten erläutert, da es die neuesten Computerzustände aus dem ausgewählten Zeitraum nutzt. Ein Tabelleneintrag bezieht sich auf einen Tag und eine Maschine; nach dem Öffnen sehen Sie die Liste der Audit-Snapshots mit Bereich, Snapshot-Typ, Gefundene Elemente, Erfassungszeit, Aktualisierung und Datenquelle.
Übersichtstabelle im Monitoring des täglichen Audits
Die Tabelle dient als Index der gesamten Inventur eines Tages. Statt konkrete Laufwerke, Anwendungen oder Konten anzuzeigen, präsentiert sie Zahlen aus den einzelnen Audit-Bereichen. So lässt sich schnell erkennen, ob ein Computer vollständige Audit-Daten besitzt und ob die Verhältnisse zwischen Kategorien plausibel wirken.
Die wichtigsten Spalten sind:
- Gesamtanzahl der Elemente - die Summe aller in der Tagesübersicht erkannten Elemente.
- Hardware - die Anzahl der Elemente aus dem Hardware-Audit.
- Software - Einträge aus der Softwareinventur.
- Drucker - Elemente aus dem Drucker-Audit.
- Dienste, Konten, Peripherie, Sicherheit und USB - zusätzliche Bereiche zur Prüfung der Vollständigkeit.
- Audit-Status, Snapshots, Audit-Typen, Häufigster Snapshot-Typ, Letzter Snapshot-Typ und Letzter Snapshot-Schlüssel.
Wenn eine Zeile wenige Audit-Bereiche oder ungewöhnlich wenige Snapshots hat, ist das ein Hinweis auf Profil- oder Datenqualitätsprüfung. Die Suche findet Datensätze nach Datum, Computer, Mitarbeiter, Agent, Status, Snapshot-Typ oder Inhalt der Detail-JSON.
Analysepanel im Monitoring der Audit-Vollständigkeit
Das Analysepanel erstellt das aktuelle Bild aus der letzten Übersicht jedes Computers im ausgewählten Bereich. Es addiert dieselben Elemente nicht mehrfach aus aufeinanderfolgenden Tagen, sondern zeigt den letzten bekannten Audit-Zustand der gefilterten Maschinen. Deshalb sind Auditierte Elemente und Audit-Bereiche ein guter Einstieg, um zu prüfen, ob die automatische Inventur gleichmäßig läuft.
Im Panel sollten Sie besonders beachten:
- Auditierte Elemente - die Gesamtzahl der in den neuesten Snapshots erkannten Positionen.
- Audit-Bereiche - wie viele Inventurkategorien tatsächlich gesammelt wurden.
- Hardware, Software, Dienste und Konten - Bereiche, die meist entscheidend für die Bewertung des Computerzustands sind.
- Drucker, Peripherie, Sicherheit und USB - Kategorien für Ausstattungs- und Risikoanalyse.
- Computer und Mitarbeiter - der Datenumfang, der zeigt, ob das Ergebnis eine einzelne Maschine oder eine größere Gruppe beschreibt.
Wenn auditierte Elemente sinken, während die Computeranzahl ähnlich bleibt, prüfen Sie, ob ein Audit-Bereich weggefallen ist. Wenn nur eine Kategorie wächst, wechseln Sie in die passende Detailansicht und bewerten Sie, ob die Änderung erwartet ist.
Rankings im Monitoring automatischer Inventurbereiche
Rankings in dieser Ansicht beantworten, aus welchen Teilen des Audits die meisten Daten stammen. Die Standardregisterkarte Audit-Bereiche zeigt den Anteil von Hardware, Software, Druckern, Diensten, Konten, Sicherheit, USB und Peripherie an der gesamten Inventur.
Die wichtigsten Ansichten sind:
- Audit-Bereiche - Kategorien nach Anzahl gefundener Elemente sortiert.
- Audit-Typen - Verteilung konkreter vom Agenten registrierter Snapshot-Typen.
- Audit-Statuswerte - Information darüber, ob die Erfassung den erwarteten Zustand erreicht hat.
- Computer - Maschinen mit den meisten auditierten Elementen und zusätzlicher Information zu Snapshot-Typen.
- Mitarbeiter - Aggregation nach Personen, die mit Datensätzen verbunden sind.
Rankings helfen, fehlende oder zu stark dominierende Bereiche zu erkennen. Wenn Software plötzlich alle anderen Kategorien überdeckt, kann das auf mehr Installationseinträge hinweisen. Wenn Hardware oder Dienste verschwinden, prüfen Sie zuerst die Profileinstellungen und anschließend die Datensatzdetails.
Trends im Monitoring des Querschnitts auditierter Elemente
Trends zeigen, wie sich das kombinierte Audit-Bild über die Tage verändert hat. Die Diagramme werden aus Tageszuständen erstellt und eignen sich daher besonders zur Beobachtung der Richtung in der gesamten automatischen Inventur, nicht zur Verfolgung eines Einzelereignisses.
Verfügbare Reihen umfassen Auditierte Elemente, Hardware, Software, Dienste, Konten, Peripherie, Drucker, Sicherheit, USB, Audit-Bereiche, Computer und Mitarbeiter.
Am wertvollsten sind Unterschiede zwischen Bereichen. Eine stabile Computeranzahl bei weniger Auditierten Elementen kann auf unvollständige Datenerfassung hindeuten. Ein plötzlicher Anstieg nur bei Software, Druckern oder Konten sollte zur entsprechenden Detailansicht führen, in der konkrete Positionen sichtbar sind.
Vergleiche im Monitoring des kombinierten Computeraudits
In Vergleiche stehen aktuelle Daten neben der Basisperiode, wodurch eine erkennbare Verschiebung der gesamten Inventur leichter bewertet werden kann. Diese Ansicht ist besonders nützlich nach Änderungen am Monitoringprofil, Agenten-Rollout auf neuen Computern, Systemupdates oder Bereinigung der Umgebung.
Meist lohnt sich der Vergleich von:
- Auditierte Elemente - ob der gesamte Inventurumfang gestiegen oder gefallen ist.
- Audit-Bereiche - ob die Anzahl gesammelter Kategorien stabil bleibt.
- Hardware und Software - ob Kern-Snapshots weiterhin ein ähnliches Volumen haben.
- Dienste und Konten - ob Endpunktstatus-Daten nach Profiländerungen nicht verschwunden sind.
- Drucker, USB, Sicherheit und Peripherie - ob zusätzliche Bereiche ausgelassen wurden.
- Computer und Mitarbeiter - ob die Änderung vom Datenumfang statt vom Audit selbst kommt.
Wenn der Vergleich einen deutlichen Rückgang zeigt, beginnen Sie mit dem Bereich mit der größten Differenz und prüfen Sie die Details. Bei starkem Wachstum kontrollieren Sie, ob neue Snapshot-Typen, neue Computer oder ein erweiterter Scanbereich hinzugekommen sind.
Anomalien im Monitoring fehlender und veränderter Audits
Anomalien in Audit - Übersicht konzentrieren sich auf Vollständigkeit und Umfang der automatischen Inventur. Der Mechanismus vergleicht den aktuellen Snapshot mit der Basisperiode und prüft, ob sich Elementzahlen geändert haben, Kategorien fehlen oder der Erfassungsstatus vom erwarteten Zustand abweicht.
Das Panel kann melden:
- Die Anzahl der auditierten Elemente hat sich deutlich geändert - die Gesamtzahl unterscheidet sich vom Vergleichszeitraum.
- Die Anzahl der Elemente im Audit-Bereich hat sich deutlich geändert - die Änderung betrifft eine konkrete Kategorie, etwa Hardware oder Software.
- Ein Audit-Bereich fehlt - eine erwartete Kategorie ist im neuesten Snapshot nicht vorhanden.
- Ein Audit-Snapshot-Typ fehlt - ein bestimmter Snapshot, der gesammelt werden sollte, ist nicht vorhanden.
- Der Audit-Erfassungsstatus hat sich geändert - der aktuelle Status unterscheidet sich vom vorherigen oder erwarteten Zustand.
Prüfen Sie in den Anomaliebelegen Aktuelle Anzahl auditierter Elemente, Basisanzahl auditierter Elemente, Aktuelle Elementanzahl, Basis-Elementanzahl, Fehlender Audit-Bereich, Anzahl der Audit-Bereiche, Anzahl der Audit-Typen, Aktueller Audit-Status, Basis-Audit-Status und Erwarteter Audit-Status. Klären Sie zuerst, ob das Problem durch Daten, Agentenprofil oder eine echte Änderung am Computer entsteht.
Datensatzdetails im Monitoring von Audit-Snapshots
Nach dem Öffnen eines Datensatzes sehen Sie die Liste der Snapshots, aus denen die Tagesübersicht besteht. Die Liste ist nach Gefundene Elemente sortiert, sodass die größten Audit-Teile zuerst erscheinen. Dadurch lässt sich erkennen, ob Hardware, Software, Dienste, Konten, Drucker, USB, Sicherheit oder Peripherie dominieren.
Die Details enthalten unter anderem:
- Audit-Bereich - die Hauptkategorie, zum Beispiel Hardware, Software oder Dienste.
- Audit-Snapshot - der Name des konkreten Snapshots, der Daten geliefert hat.
- Gefundene Elemente - die Anzahl der Einträge in diesem Teil der Übersicht.
- Erfasst am, Aktualisiert am, Erste Erkennung, Letzte Erkennung und Aktive Stunden.
- Anteil in Prozent, Snapshot-Typ, Snapshot-Schlüssel, Quelle und Kategorie.
Wenn ein Bereich null oder deutlich weniger Elemente als üblich enthält, wechseln Sie zur passenden Detailseite des Audits. Die Übersicht zeigt den Ort des Problems; konkrete Geräte-, Programm-, Konto- oder Dienstnamen finden Sie in spezialisierten Ansichten.
Datenqualität im Monitoring von Inventurübersichten
Der Abschnitt zur Datenqualität prüft, ob die Zahlen in der Tagesübersicht mit der Snapshot-Liste in den Details übereinstimmen. Das ist wichtig, weil ohne Konsistenz zwischen Übersicht und Details schwer erkennbar ist, ob eine fehlende Kategorie ein echtes Erfassungsproblem oder nur ein Vorbereitungsfehler ist.
Meldungen können eine fehlende Detailliste trotz vorhandener Snapshots, ungültiges JSON, Einträge außerhalb des Datensatztages, Zählerabweichungen, einen noch berechneten aktuellen Tag, einen alten offenen Datensatz oder vergangene Tage ohne Audit-Übersicht anzeigen.
Stündliche Präsenz bedeutet nur die lokale Stunde, in der mindestens ein Audit-Snapshot gespeichert wurde. Sie zeigt nicht die Anzahl auditierter Elemente in dieser Stunde. Die Ansicht bietet keine stündliche Filterung, weil ActiveHoursMask nur das Auftreten des Snapshots speichert, ohne Audit-Zähler konkreten Stunden zuzuordnen.
Einstellungen für das Monitoring der Audit-Übersicht
Die Audit-Übersicht hängt von mehreren Bereichen des Monitoringprofils ab. In Automatisches Audit sind Hardware-Audit und Software-Audit bearbeitbare Schalter. Sie entscheiden, ob grundlegende Hardware- und Softwareinventur-Snapshots in der Übersicht erscheinen.
Neben diesen Schaltern zeigt das Formular das Intervall des Hardware- und Software-Audits (Minuten), derzeit jedoch nur schreibgeschützt. Weitere Einstellungen wie Maximale Anzahl der Hardware-Audit-Elemente pro Klasse, Maximale Anzahl der Software-Audit-Elemente, WMI-Klassen und Registrierungsquellen sind ebenfalls informativ. In Endpunktstatus-Audit sind Prozess-Audit, Dienste-Audit sowie Benutzer- und Sitzungs-Audit sichtbar, aber nur lesbar. Peripheriegeräte-Audit und Drucker-Audit erscheinen ebenfalls als Informationskontrollen.
Nach Änderungen an editierbaren Schaltern warten Sie auf den nächsten täglichen Inventurzyklus. Kehren Sie dann zu Audit - Übersicht zurück und prüfen Sie, ob Audit-Bereiche, Audit-Typen, Snapshots und Auditierte Elemente gestiegen oder gefallen sind.
