Wie öffnet man das Monitoring des Peripheriegeräte-Audits?

Öffnen Sie die Ansicht über das Anwendungsmenü: Menu -> Monitoring -> Audit - Geräte. Diese Seite beschreibt den täglichen Snapshot der in Windows sichtbaren Peripheriegeräte, nicht ein fortlaufendes Protokoll jeder Verbindung und Trennung. Der Agent speichert eine automatische Inventarisierung der Peripherie: Anzahl der Peripheriegeräte, Anzahl peripherer USB-Geräte, Bluetooth-Geräte, Mediengeräte, HID-Geräte, Monitore, Tastaturen, Mäuse, Statuswerte, Geräteklassen und Hersteller.

Nutzen Sie diese Ansicht, wenn Sie prüfen möchten, welche Geräte auf Computern sichtbar sind, ob sich die Anzahl der USB-Peripheriegeräte gegenüber dem vorherigen Audit geändert hat, ob Geräte mit Warnung oder Fehler erschienen sind und ob einige Geräte keine erkannte Klasse besitzen. Das Monitoring des Peripheriegeräte-Audits hilft bei Arbeitsplatzkontrollen, nach Zubehörtausch, nach gerätebezogenen Meldungen und bei der Analyse unerwarteter Peripherie in der Umgebung.

Die Ansicht besteht aus dem Analysepanel, der Liste täglicher Snapshots und den Datensatzdetails. Das Panel wird unten erläutert, weil es den letzten Snapshot verwendet, der für jeden Computer im gewählten Datumsbereich gespeichert wurde. Jede Tabellenzeile steht für das tägliche Audit einer einzelnen Maschine. Nach dem Öffnen eines Datensatzes zeigt die Anwendung die Geräte aus diesem Snapshot für den ausgewählten Computer und Mitarbeiter, zusammen mit Name, Typ, Klasse, Hersteller, Status sowie USB-, Bluetooth-, Drucker-, Kamera-, HID- und Verbindungsflags.


Tägliche Tabelle im Monitoring von Computerperipherie

Die Tabelle zeigt den täglichen Zustand der Peripheriegeräte auf Computern. Lesen Sie sie als Audit-Zustand und nicht als Historie jeder Anschluss- oder Entfernungsaktion. Wenn ein Gerät zum Zeitpunkt der Snapshot-Erfassung sichtbar war, wird es mit Klassifizierung und Status in den Datensatz aufgenommen.

In den Hauptspalten sind besonders wichtig:

  • Anzahl der Peripheriegeräte - die Gesamtzahl der im Snapshot registrierten Geräte.
  • Anzahl peripherer USB-Geräte - Peripherie, die als USB-bezogen erkannt wurde.
  • Anzahl peripherer Bluetooth-Geräte - als Bluetooth erkannte Geräte.
  • HID-Geräte - Tastaturen, Mäuse und andere HID-Schnittstellengeräte.
  • Anzahl der problematischen Peripheriegeräte - die Summe aus Warnungen und Fehlern.
  • Unbekannte Geräteklassen - Geräte, deren Klasse nicht korrekt erkannt wurde.

Der Datensatz enthält außerdem die Anzahl von Drucker-, Kamera-, Medien-, Monitor-, verbundenen und getrennten Geräten, Statusanzahlen sowie die häufigste Klasse, den häufigsten Hersteller und den häufigsten Status. Das Suchfeld umfasst Datum, Agent, Computer, Windows-Benutzer, aktive Stunden, Geräteklassen, Hersteller, Statuswerte, letzten Gerätenamen, Geräte-ID und technische JSON-Details.


Analysepanel im Monitoring von Peripherie-Snapshots

Das Analysepanel fasst den ausgewählten Bereich zusammen, baut das aktuelle Bild der Umgebung aber aus dem neuesten Datensatz jedes Computers auf. Dadurch zeigen Anzahl der Peripheriegeräte, Anzahl peripherer USB-Geräte, Anzahl Klassen peripherer Geräte und Anzahl Hersteller peripherer Geräte den aktuellen Flottenzustand, statt dieselben Geräte über mehrere Tage zu summieren.

Die wichtigsten Metriken des Panels sind:

  • Anzahl der Peripheriegeräte - das vollständige Volumen der Peripherie in den neuesten Snapshots.
  • Anzahl peripherer USB-Geräte - der Umfang USB-bezogener Geräte.
  • Anzahl peripherer Bluetooth-Geräte und Anzahl peripherer Mediengeräte - Aufteilung nach Kommunikationsart und Funktion.
  • HID-Geräte - die Gruppe für Eingabehardware und Human-Interface-Geräte.
  • Anzahl der problematischen Peripheriegeräte - Gerätewarnungen und Gerätefehler.
  • Computer und Mitarbeiter - der Umfang der in die Analyse einbezogenen Datensätze.

Vergleichen Sie bei der ersten Prüfung die Geräteanzahl mit der Zahl der Klassen und Hersteller. Eine hohe Geräteanzahl bei wenigen Klassen kann auf eine wiederholbare Arbeitsplatzkonfiguration hinweisen, aber auch auf begrenzte Klassifizierungsqualität.


Rankings im Monitoring von Geräteklassen und Gerätetypen

Rankings zeigen schnell, welche Peripheriegeräte, Klassen und Hersteller in der Umgebung dominieren. Der Standardtab zeigt Namen der Peripheriegeräte, sodass häufige Modelle oder generische von Windows gemeldete Namen sofort auffallen.

Im Panel verfügbar sind:

  • Namen der Peripheriegeräte - Geräte, die in Snapshots am häufigsten sichtbar sind.
  • Typen der Peripheriegeräte - Gruppen wie USB-Gerät, Bluetooth-Gerät, Mediengerät, Kamera oder HID-Schnittstellengerät.
  • Klassen der Peripheriegeräte - vom System gemeldete Klassen, die zur Ordnung der Inventarisierung genutzt werden.
  • Hersteller der Peripheriegeräte - Übersicht der in den Details erkannten Hersteller.
  • Statuswerte der Peripheriegeräte und Statusgruppen der Peripheriegeräte - Verteilung zwischen verbunden, getrennt, Warnung, Fehler und unbekannten Statuswerten.
  • Computer und Mitarbeiter - Ranking nach Geräteanzahl in den neuesten Snapshots.

Rankings sind ein guter Einstieg, wenn Sie Ausnahmen suchen. Ein ungewöhnlicher Hersteller, sehr viele USB-Geräte auf einem Computer oder ein wachsender Anteil problematischer Statuswerte sollte meist zu den Datensatzdetails führen.


Trends im Monitoring von Änderungen der Peripherie

Trends zeigen, wie sich die täglichen Zustände der Peripheriegeräte verändert haben. Sie sind keine exakte Anschluss-Zeitachse, sondern eine Reihe von Snapshots, in denen Zunahmen oder Rückgänge bei Geräten, USB, Bluetooth, HID, problematischen Geräten und nicht erkannten Klassen sichtbar werden.

Verfügbare Diagramme umfassen Anzahl der Peripheriegeräte, Anzahl peripherer USB-Geräte, Bluetooth-, Medien-, Monitor-, HID-, Drucker-, Kamera-, Tastatur- und Mausgeräte, verbundene und getrennte Geräte, Geräte mit Warnung, Fehler oder unbekanntem Status sowie prozentuale Anteile ausgewählter Gruppen.

Achten Sie bei der Analyse auf plötzliche Sprünge. Ein Anstieg bei USB-Geräten kann neue Zubehörteile, Dockingstationen oder andere von Windows gemeldete Geräte bedeuten. Ein Anstieg der Anzahl der problematischen Peripheriegeräte sollte in den Details geprüft werden, weil er meist auf ein Treiber-, Geräte- oder Klassifizierungsproblem hinweist.


Vergleiche im Monitoring von Peripheriegeräte-Änderungen

Vergleiche stellen den aktuellen Zeitraum einer Basisperiode gegenüber und helfen zu beurteilen, ob sich der Zustand der Peripherie auf Computern sichtbar verändert hat. Im Geräte-Audit ist das nützlich nach Zubehörtausch, Änderungen an Dockingstationen, Servicearbeiten oder beim Aufräumen der Arbeitsplatzausstattung.

Prüfen Sie vor allem:

  • Anzahl der Peripheriegeräte - zeigt die allgemeine Veränderung des erkannten Gerätevolumens.
  • Anzahl peripherer USB-Geräte - hilft, Änderungen bei Zubehör und kabelgebundenen Geräten zu bewerten.
  • Anzahl peripherer Bluetooth-Geräte und Mediengeräte - zeigen Verschiebungen zwischen Gerätetypen.
  • HID-Geräte - hilfreich bei der Kontrolle von Tastaturen, Mäusen und ähnlichen Eingabegeräten.
  • Anzahl der problematischen Peripheriegeräte - zeigt, ob Warnungen oder Fehler zugenommen haben.
  • Anzahl Klassen peripherer Geräte und Anzahl Hersteller peripherer Geräte - zeigen die Hardwarevielfalt.

Wenn der Vergleich einen starken Anstieg zeigt, prüfen Sie zuerst, ob er eine ganze Computergruppe oder nur ein einzelnes Gerät betrifft. Bei einem einzelnen Arbeitsplatz öffnen Sie die Details und prüfen Gerätename, Gerätetyp, Geräteklasse, Hersteller und Gerätestatus.


Anomalien im Monitoring von Peripheriegeräte-Problemen

Anomalien in der Ansicht Audit - Geräte weisen auf Änderungen oder Zustände hin, die eine Administratorreaktion erfordern können. Der Mechanismus vergleicht den neuesten Snapshot mit einem Referenzzeitraum und prüft zusätzlich, ob Datensätze Warnungen, Fehler oder fehlende Geräteklassen enthalten.

Das Panel kann folgende Situationen anzeigen:

  • Anzahl der Peripheriegeräte hat sich deutlich geändert - die Zahl der erkannten Peripherie auf einem Computer weicht von der Basisperiode ab.
  • Anzahl der USB-Peripheriegeräte hat sich deutlich geändert - die Zahl der im täglichen Snapshot sichtbaren USB-Geräte hat sich geändert.
  • Ein Peripheriegerät meldet ein Problem - ein oder mehrere Geräte haben den Status Warnung oder Fehler.
  • Peripheriegeräte ohne Klasse wurden erkannt - das System hat keine erkannte Geräteklasse geliefert.

Prüfen Sie in den Anomaliebelegen aktuelle und Basis-Anzahl der Peripheriegeräte, aktuelle und Basis-Anzahl der USB-Geräte, Warnungsanzahl, Fehleranzahl, Gerätename, Geräteklasse, Gerätestatus und Hersteller. Bei Gerätefehlern lohnt sich zusätzlich die Kontrolle im Windows-Geräte-Manager.


Datensatzdetails im Monitoring des Peripherie-Audits

Nach dem Anklicken eines Datensatzes sehen Sie die Liste der Geräte aus einem täglichen Computer-Snapshot. Die Details sind nach Gerätetyp, Geräteklasse und Gerätename sortiert, sodass der Weg von einer allgemeinen Gruppe zum konkreten Peripheriegerät kürzer ist.

In den Details finden Sie unter anderem:

  • Gerätename und Geräte-ID, hilfreich zur Erkennung des genauen Systemeintrags.
  • Gerätetyp und Geräteklasse, die Peripherie nach Funktion und von Windows gemeldeter Klasse ordnen.
  • Hersteller, Gerätestatus und Statusgruppe als Grundlage zur Bewertung, ob das Gerät korrekt arbeitet.
  • Flags: Ist USB, Ist Bluetooth, Ist Drucker, Ist Kamera, Ist Mediengerät, Ist Monitor, Ist Tastatur, Ist Maus und Ist HID-Gerät.
  • Informationen: Ist verbunden, Ist getrennt, Hat Warnung, Hat Fehler und Hat unbekannten Status.
  • Erste Erkennung, letzte Erkennung, aktive Stunden, Anzahl der Beobachtungen und Inventaranteil.

Wenn Sie ein problematisches Gerät analysieren, beginnen Sie mit Gerätestatus und Statusgruppe. Wenn Sie ein unerwartetes USB-Gerät untersuchen, filtern Sie nach dem Flag Ist USB und prüfen danach Name, Hersteller und Geräte-ID.


Datenqualität im Monitoring von Peripherie-Snapshots

Der Abschnitt zur Datenqualität informiert, ob tägliche Audit-Datensätze der Peripheriegeräte Details besitzen, die zur Zusammenfassung passen. Das ist wichtig, weil ein Gerätezähler allein nicht ausreicht, wenn Name, Klasse, Status oder Hersteller eines konkreten Peripheriegeräts nicht geöffnet werden können.

Meldungen können auf eine fehlende Geräteliste, ungültiges JSON, Elemente außerhalb des Auditbereichs, Abweichungen zwischen Zählern und Details, einen noch ergänzbaren Datensatz des aktuellen Tages, einen älteren Snapshot ohne korrekten Abschluss oder einen abgeschlossenen Tag ohne Peripheriedaten hinweisen.

Die stündliche Präsenz zeigt ausschließlich die lokale Stunde, in der der Peripherie-Audit-Snapshot gesammelt wurde. Sie zeigt nicht die Anzahl der Geräte in einer Stunde und beschreibt keine Benutzeraktivität. Stundenfilterung ist nicht verfügbar, weil die Maske die Präsenz des Snapshots speichert und keine Gerätezähler einzelnen Stunden zuordnet.


Einstellungen für das Monitoring des Peripheriegeräte-Audits

Die Daten der Ansicht Audit - Geräte sind mit Monitoringprofilen im Bereich Audit verbunden, im Abschnitt Audit angeschlossener Geräte. Das Panel zeigt die Option Peripheriegeräte-Audit, sie ist in der aktuellen Einstellungskonfiguration jedoch schreibgeschützt. Der Benutzer ändert sie deshalb nicht direkt an dieser Stelle.

Diese Unterscheidung ist beim Testen der Handbuchseite wichtig: Wir beschreiben die Funktion der Einstellung und ihren Einfluss auf Daten, behandeln sie aber nicht als gewöhnlichen editierbaren Schalter. Wenn dieser Bereich in Ihrer Installation zentral verwaltet wird, sollten Änderungen an der Erfassung von Peripherie-Snapshots dort vorgenommen werden, wo das Agentenprofil gepflegt wird.

Warten Sie nach einer Änderung der Geräte-Audit-Konfiguration auf den nächsten täglichen Snapshot. Kehren Sie danach zu Audit - Geräte zurück und prüfen Sie Anzahl der Peripheriegeräte, Anzahl der USB-Geräte, Statuswerte, Geräteklassen und Anomalien zu Problemen oder fehlender erkannter Klasse.